Raucherlunge - Die Gefahren für Dich!

Durch das Verbrennen von Tabak entstehen zahlreiche Stoffe, die wie Gift auf die empfindliche Lunge im menschlichen Körper wirken. Als Schutz gegen die eindringenden Schadstoffe bilden die Bronchien eine zähe Schleimschicht. Verantwortlich für den Abtransport des Schleims aus den Bronchien sind die sogenannten Flimmerhärchen, die durch anhaltendes Rauchen in ihrer Funktion jedoch beeinträchtigt sind. Besonders in den Morgenstunden quälen unangenehme Hustenanfälle die meisten Raucher. Umgangssprachlich spricht man auch vom Raucherhusten, der meist eine fortgeschrittene Erkrankung der Bronchien indiziert. 

Unter Rauchern ist der Raucherhusten zwar weit verbreitet, doch unterschätzen die meisten die von ihm ausgehende Gefahr. Schwere Folgeerkrankungen wie eine chronische Bronchitis (Raucherlunge) oder eine COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit), die zu einer Verengung der Bronchien und zu starker Atemnot führt, sind keine Seltenheit. Da sich der Raucherhusten nur schleichend entwickelt, ist das große Schadenspotential vielen nicht bewusst. 


Was erst mit starkem Husten mit zähem Auswurf beginnt, offenbart über die Jahre eine immense Tragweite. Je schwerer der Raucher, desto beeinträchtigter die Atemwege, umso schlimmer der Raucherhusten und die Raucherlunge. Erst in späten Phasen der Erkrankung kommt es zu akuter Atemnot. Spätestens jetzt ist der Gang zum Arzt unvermeidlich, doch sind die Schädigungen der Lunge gravierend und zumeist irreparabel. Erste Anzeichen eines schweren Verlaufs sind Kurzatmigkeit, ein rasselnder Atem und chronischer Husten. Symptome dieser Art sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, die Konsultierung eines Arztes ist dringend angeraten. Diagnostiziert wird die Raucherlunge per Lungenfunktionstest. 

Hilfreiche Maßnahmen zur Rekonstruktion beschädigter Lungensegmente bestehen grundsätzlich aus einem konsequenten Rauchstopp. Linderung verschaffen schleimlösende Medikamente mit dem Wirkstoff Mercaptursäure. Isotonische Kochsalzlösungen per Inhalation gewähren Schutz vor schweren Infektionen der entzündeten Atemwege und erleichtern das Abhusten. Unbehandelt schreitet der Raucherhusten fort und manifestiert sich zwangsläufig innerhalb einiger Jahrzehnte in einer Raucherlunge und der Raucherkrankheit COPD, die zu einer drastisch reduzierten Lebenserwartung führt. 


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Nikotinentzug - Was passiert in Deinem Körper

Raucher sehnen sich häufig nach der nächsten Raucherpause. Verantwortlich für das starke Verlangen nach der Zigarette sind die im Tabak enthaltenen Suchtstoffe wie Nikotin. Zum Rauchstopp gehören Willensstärke und Selbstdisziplin, da sich spätestens einige Stunden nach dem letzten Konsum die typischen Symptome eines Nikotinentzugs zu Worte melden. Zu den typischen Erscheinungen gehören Unruhe, Gereiztheit, Nervosität und das starke Verlangen nach einer Zigarette. In der Suchtforschung setzt man sich seit Jahren mit den Auswirkungen von Nikotin auf unseren Körper und unsere Psyche auseinander. 

Letztlich führt der Konsum von Tabak zu einer Abhängigkeit, in der Medizin auch als Nikotinabusus bezeichnet. Ähnlich einer Drogen- oder Alkoholsucht benötigt der Organismus den suchterzeugenden Botenstoff Nikotin und reagiert mit Entzugserscheinungen. Der Nikotinentzug ist Folge eines regelmäßigen Konsums des Nervengifts sowie einer damit einhergehenden Schädigung des zentralen Nervensystems. 

Beschränken sich die Entzugserscheinungen vom Rauchen in den ersten Momenten auf eine leichte Unruhe, machen sich in den Folgestunden auch körperliche Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Herzklopfen bemerkbar. Die ersten drei Tage sind für den Raucher am schlimmsten. Denkbar hoch ist die Rückfallquote innerhalb dieses Zeitraums. Nach rund zwei Tagen hat der Körper sämtliche Reste des Nervengifts abgebaut. 

Körperliche Entzugserscheinungen vom Rauchen wie Schlaflosigkeit klingen schon innerhalb der ersten paar Tage ab. Schlimmer als der körperliche Nikotinentzug ist die psychische und emotionale Komponente. Der mentale Nikotinentzug dauert je nach Schweregrad der Sucht mehrere Monate. Einige Raucher rauchen aus Nervosität, andere aus Langeweile. Grund für einen Rückfall ist in der Regel nicht der Nikotinentzug per se, sondern schlechte Gewohnheiten und fehlende Ablenkung. Positive Ablenkung in Form von Sport oder Unternehmungen mit rauchfreien Freunden können die mentalen Auswirkungen des Entzugs abfedern und erleichtern den Ausstieg aus der Sucht. 

Wusstest du schon?

Steigender Nikotingehalt in Tabakprodukten: Wer denkt, der industriell verarbeitete Tabak sei ein reines Naturprodukt, der irrt. Durch eine chemische Behandlung lässt die Tabakindustrie den Nikotingehalt des Ausgangsstoffs drastisch ansteigen. Gleich diesem Trend steigt auch der Nikotingehalt einer Zigarette seit Jahren. Laut einer von der Universität von Harvard durchgeführten Studie stieg der Nikotingehalt von Tabakprodukten im Zeitraum zwischen 1997 und 2005 um stolze 11 Prozent.

Mit dem Rauchen aufhören - Die 5 besten Gründe

1. Zigaretten und Tabak kosten zu viel Geld: Der durchschnittliche Raucher raucht am Tag ungefähr fünf Zigaretten. Das entspricht auf den Monat hochgerechnet einer Menge von rund acht Schachteln. Bei einem Durchschnittspreis von sieben Euro pro Schachtel vergeudet ein Raucher mehr als fünfzig Euro im Monat zur Befriedigung seiner Sucht. Rauchen schadet demnach nicht nur Deiner Gesundheit sondern auch Deiner Haushaltskasse.

2. Der Konsum von Zigaretten erhöht das Risiko für Lungenkrebs: Dass eine Zigarette nicht gesund ist, sollte jedem Raucher bekannt sein. Doch wird die Gesundheitsgefahr durch Tabakprodukte maßlos unterschätzt. Ungefähr 43.000 Personen sterben jährlich in Deutschland an Lungenkrebs. Rund 90 Prozent der Erkrankungen wurden durch das Rauchen ausgelöst. Doch nicht nur das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, steigt drastisch an, auch sind Raucher generell häufiger von Krebserkrankungen betroffen. 

3. Rauchen schädigt Blutgefäße und das Herz: Neben der Raucherlunge und Krebs ist das Rauchen Auslöser für unangenehme Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So leiden Blutgefäße etwa unter einer deutlichen Verhärtung und Verengung. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für Raucher mehr als achtfach so hoch als für einen gesunden Nichtraucher. 

4. Raucher haben weniger Ausdauer und ein schlechtes Immunsystem: Rauchen und Ausdauersport passen grundsätzlich nicht zueinander. Das Lungenvolumen und die Lungenleistung starker Raucher nimmt sukzessive ab, an Sport ist in vielen Fällen nicht mehr zu denken. Grund ist die Belastung der roten Blutkörperchen durch Kohlenmonoxid, was den Sauerstofftransport einschränkt. Auch begünstigt die Raucherlunge die Entstehung von Infekten aller Art. 

5. Passives Rauchen als unterschätzte Gefahr: Nicht nur Du selbst, auch Außenstehende werden Dir für den Rauchstopp danken. Vor allem Kinder sind von den Gefahren des Passivrauchens stark betroffen, da sich Lungen und Organe noch in der Entwicklung befinden. Kinder von Rauchern entwickeln vermehrt Atemwegserkrankungen oder Mittelohrentzündungen. Pro Jahr sterben in Deutschland mehr als 3.000 Personen an den Folgen des Passivrauchens. 

rauchen aufhören

Wusstest du schon?

 Light Zigaretten als gesündere Alternative: Wer zu den vermeintlichen Light Zigaretten greift, möchte seiner Gesundheit damit vermutlich etwas Gutes tun. Ein Trugschluss, wie sich herausstellt. Neuesten Studien zufolge wird der Rauch einer Light Zigarette deutlich intensiver und länger inhaliert, wodurch sich die aufgenommene Menge an aufgenommenen Nikotin im Vergleich zur regulären Zigarette nur minimal unterscheidet. 

Entzugserscheinungen rauchen - Diese Symptome können auftreten

Es gibt zahlreiche Entzugserscheinungen vom Rauchen, die nach einem Rauchstopp zutage treten können. Je nach Intensität können Symptome über Monate hinweg anhalten. Viele Ex-Raucher berichten über ein starkes Verlangen nach Zigaretten, das hin und wieder sporadisch aufkeimt. Das Verlangen vergeht im Allgemeinen nach einigen Minuten von selbst. Unser zentrales Nervensystem sehnt sich nach den Botenstoffen, welche er durch die Ausschüttung von Glückshormonen während des Rauchens mit Glücksgefühlen in Verbindung bringt. Nicht selten leiden Personen nach dem Rauchstopp durch das Fehlen besagter Botenstoffe an depressiven Verstimmungen. 

In der Regel klingen derartige Entzugserscheinungen vom Rauchen innerhalb eines Jahres ab. Darüber hinaus machen sich Konzentrationsprobleme bemerkbar. Häufige Pausen und die Reduzierung von Stress im Alltag tragen zur Entspannung bei und fördern die mentale Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt klagen einige über das plötzliche Eintreten einer Zunahme. Grund ist spontaner Heißhunger, der bei knapp der Hälfte aller Ex-Raucher auftritt. Zeitgleich sinkt ohne das Stimulanz Nikotin der Stoffwechsel um etwa 200 Kilokalorien. Auch dämpft das Nikotin das Hungergefühl durch die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Wer nach dem Rauchstopp dem Heißhunger verfällt oder wie zuvor isst, setzt die überschüssige Energie an und nimmt zwangsläufig an Gewicht zu. 

Da Müdigkeit und vor allem Schlaflosigkeit als recht häufig beobachtete Symptome mit einem Nikotinentzug einhergehen, fehlt die Motivation zum Sport und ein Bewegungsmangel setzt ein. Die Zunahme von zehn bis zwanzig Kilogramm ist zwar keine Norm, doch auch keine Seltenheit. Eine erhöhte Reizbarkeit, Aggressionen und Frustration sind die Folge. Desweiteren berichten Betroffene von Schüttelfrost, starkem Schwitzen, Übelkeit und anhaltender Nervosität. Neben Entspannungsübungen und Sport können leichte Nikotin-Präparate helfen, starke Entzugserscheinungen vom Rauchen in Schach zu halten. 

Wusstest du schon?

Die Tabakindustrie als Industriegigant: Die Tabakindustrie gilt als einer der stärksten Wirtschaftszweige der Welt. Nach Schätzungen werden jährlich bis zu 400 Milliarden US Dollar an Umsatz damit generiert. Knapp eine Trillionen Zigaretten wandern jährlich über den Tresen, was die Zigarette zum gefragtesten Produkt weltweit macht. 

Rauchen aufhören Vorteile - Hättest Du das gedacht?

Der Körper dankt Dir für jede nicht gerauchte Zigarette, denn Dein Körper beginnt unverzüglich mit dem Abbau der Giftstoffe und der Regeneration betroffener Organe. Mit dem Rauchen aufhören lohnt sich in jedem Alter und jeder Phase, da erste Erfolge schon nach wenigen Tagen spürbar sind. Bereits wenige Minuten nach dem Konsum der letzten Zigarette erholen sich die Blutgefäße im Körper. Die Durchblutung der Haut, Hände und Füße verbessert sich, der Puls und Blutdruck sinkt. Selbst die Sauerstoffversorgung normalisiert sich noch am selben Tag, da sich das an den roten Blutkörperchen anhaftende Kohlenmonoxid abbaut. 

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, darf sich auf eine merklich verbesserte Atmung freuen. Auch das Herzinfarktrisiko sinkt langsam aber stetig. Die vollen Vorteile des Rauchstopps entfalten sich jedoch erst nach einigen Wochen, sobald sämtliche Giftstoffe den Körper verlassen haben und Raum für Regeneration besteht. Sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch die Lunge stabilisieren sich. Zäher Schleim und Teer lösen sich aus den Bronchien, was die Lungenfunktion wiederherstellt. 

Etwa fünf Jahre nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko von Lungenkrebs auf einen normalen Wert. Ein starker Raucher hat ein fünfzigfaches Risiko, ein bösartiges Karzinom in der Lunge zu entwickeln. Mit dem Rauchen aufhören lässt das Risiko einer schwerwiegenden Erkrankung zwar sinken, doch sinkt das Risiko nicht mehr völlig auf das Niveau eines Nichtrauchers. Zu den weiteren Vorteilen eines Rauchstopps gehört eine verbesserte Fruchtbarkeit, eine schönere und reinere Haut, eine bessere Kondition sowie ein funktionstüchtiges Immunsystem und eine verlängerte Lebenserwartung. 

Wusstest du schon?

Glaubt man einer Studie, haben Raucher seltener und schlechteren Sex als Nichtraucher!

Rauchfrei werden - wie bleibe ich rauchfrei

Mit dem Rauchen aufhören ist eine Sache, rauchfrei bleiben eine andere. Es bedarf Disziplin, den eigenen Schweinehund zu überwinden und der Zigarette abzuschwören. Doch selbst Jahre danach kann das Verlangen nach einer Zigarette zurückkehren. Sei es der gesellige Abend inmitten anderer Raucher oder ein alltägliches Ritual, das früher zum Rauchen animierte. Die Zeit nach dem Stopp gliedert sich grundsätzlich in mehrere Phasen, die jeweils mit verschiedenen Schwierigkeiten und Hürden bestückt sind. Nach dem aktiven und bewussten Abschied und Einstieg in ein rauchfreies Leben, erfolgt die Realisierung eines neuen Alltags. 

An dieser Phase scheitern die meisten, da es kein Leichtes ist, langjährig antrainierte Verhaltensweisen abzulegen und durch neue Rituale zu ersetzen. Grundsätzlich sinkt das Risiko eines Rückfalls mit jedem vergangenen Tag. Jeder Raucher hat eine andere Motivation, um rauchfrei zu werden. Gründe können gesundheitlicher Natur oder das einfache Verlangen nach einem aktiveren, gesünderen Lebensstil sein. Die Tabakentwöhnung bietet viele Vorteile, welche die Freuden des Tabakkonsums deutlich übersteigen. 

Rufe Dir deine Motivation ins Gedächtnis, wenn Du das nächste Mal das Verlangen nach einer Zigarette spürst. Ist das Verlangen zu groß, können Nikotin-Präparate Linderung verschaffen. Vielen Betroffenen hilft professionelle Unterstützung beim Erreichen ihres Ziels immens. Nur etwa 5 Prozent aller Raucher schaffen es ohne Unterstützung, rauchfrei zu werden. Rückfälle sind zwar ärgerlich, doch kein Grund zur kompletten Selbstaufgabe. Es gibt in keinem Fall eine Garantie für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung. 

Fehler passieren und gehören zum Leben dazu. Eine Ausnahme ist kein Grund, das gesamte Vorhaben aufzugeben. Wenn Du mit dem Rauchen aufhören möchtest, es Dir aber zu schwer fällt, den Rauchstopp konsequent in Eigenregie durchzuführen und rauchfrei zu werden, solltest Du Deine Strategie überdenken und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. 

Wusstest du schon?

Im Durchschnitt sterben Raucher 8,3 Jahre früher als Nichtraucher!

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Nichtraucher Hypnose

Wie schnell regeneriert sich die Lunge nach dem Rauchen?  

Bereits drei Monate nach der letzten Zigarette hat sich die Lunge etwas erholt. Am längeren Atem (im wörtlichen Sinn), etwa beim Sport wird dies zuerst bemerkt. Den Sport sollten Sie unbedingt in den Alltag integrieren! 

Wie lange dauert es bis das Nikotin aus dem Körper ist?  

Im Körper wird Nikotin schnell wieder abgebaut. Nach ungefähr 45 bis 60 Minuten wird es von der Leber oxidiert.

Was verstopft die Adern beim Rauchen?  

Rauchen führt zu Atemwegserkrankungen wie Lungenkrebs und COPD, weiterhin schadet es aber auch dem Herzkreislaufsystem, indem es die Verkalkung der Arterien (Arteriosklersoe) begünstigt. Dies führt  zu verhärteten Gefäßen und Bluthochdruck mit steigender Gefahr, an einem Hirn- oder Herzinfarkt zu versterben.

Wann sinkt der Blutdruck nach Rauchstopp?  

Das aufhören des Rauchens reduziert das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall prägnant. Nach einer Woche sinkt der Blutdruck, in den Monaten danach verhält sich das Risiko für Herzkrankheiten immer mehr dem einer Nichtraucherin oder eines Nichtrauchers an.

Wie erkenne ich ob ich Raucherhusten habe?  

Typische Begleitsymptome von Raucherhusten

  1. Anfälligkeit der Atemwege, vermehrt Infektionen.
  2. Schmerzen im Brustkorb.
  3. Erbrechen.
  4. Beim Atmen pfeifende und rasselnde Geräusche.
  5. Bei Belastung Atemnot.

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