Warum rauche ich? 

Es gibt viele GrĂŒnde, warum ich rauche. Oft entwickelt sich die Sucht schon in der PubertĂ€t. Der Gruppenzwang spielt hier eine große Rolle. Ich möchte vor meinen Freunden nicht als Feigling oder Außenseiter dastehen, also rauche ich mit. Es fĂ€ngt an mit wenigen Zigaretten auf dem Schulhof oder auf der Stufenparty, und schon entwickelt langsam, aber sicher die AbhĂ€ngigkeit.  

Nikotinpflaster

 Ehe man sich versieht, wird Ausnahme zur Gewohnheit und ich rauche eine Zigarette nach der anderen. Ist die Sucht erst einmal etabliert, verbinde ich das Ritual des Rauchens mit alltĂ€glichen Dingen. Die Zigarette am Morgen, zusammen mit einem Kaffee auf der Terrasse, die Zigarette nach dem Essen, die Zigarette nach dem Sex, die Zigarette als Belohnung fĂŒr dies, die Zigarette als Motivation fĂŒr das. 

Jahrelange Nichtraucher werden aufgrund von einschneidenden Ereignissen oft rĂŒckfĂ€llig. Um Frust, Trauer, Anspannung, Wut oder Angst zu verarbeiten, erinnern Sie sich daran zurĂŒck, wie die Zigarette dabei hilft, AusprĂ€gungen bestimmter ZustĂ€nde zu reduzieren und greifen verzweifelt zur Zigarette. Das Rauchen eine kurze Unterbrechung des stressigen Alltags. Man steht dort in der Pause vor dem GebĂ€ude und kann zusammen mit Kollegen oder allein einfach mal fĂŒnf Minuten die Seele baumeln lassen. Ich rauche weil die Zigarette mir einen Grund gibt Dinge, die mich negativ beeinflussen kurzzeitig nebensĂ€chlich werden zu lassen. Es ist das Verlangen nach diesem kurzen Dopaminschub, der mich denken lĂ€sst, die Welt um mich herum bleibt fĂŒr einen kurzen Moment stehen. 

Auch wenn ich oft morgens aufstehe und mir schwöre "heute rauche ich nicht", oder das bekannte "das ist jetzt aber die Letzte" wĂ€hrend ich Sie dann doch anzĂŒnde. Ich rauche, obwohl ich weiß, dass es schĂ€dlich ist. Doch ist die Sucht erst einmal da, ist sie verdammt schwer wieder loszuwerden.

Wusstest du schon?

Das Immunsystem von Rauchern ist wesentlich schlechter als das eines Nichtrauchers. Rauchen schwĂ€cht dein Immunsystem und fĂŒhrt somit dazu, dass du anfĂ€lliger fĂŒr Krankheiten bist. Im Blut von Rauchern konnten weniger Immunglobine, also Eiweißstoffe, die zur BekĂ€mpfung von fremden Substanzen dienen, nachgewiesen werden. Auch eine erhöhte EntzĂŒndungsanfĂ€lligkeit von Wunden im Mund- & Rachenbereich ist bei Rauchern nachzuweisen. Je öfter und lĂ€nger

Nikotinentzug - Da musst Du durch!

Wer schon einmal versucht hat mit dem Rauchen aufzuhören, wird in den meisten FĂ€llen bereits die Erfahrung gemacht haben, dass es gar nicht so leicht ist den lĂ€stigen GlimmstĂ€ngel fĂŒr immer aus seinem Leben zu verbannen. Das in der Zigarette enthaltene Nikotin wirkt anregend, stimulierend und entspannend, zudem macht es hochgradig abhĂ€ngig. Das wohlige GefĂŒhl der Zigarette nach dem Abendessen, in der Pause oder nach einem stressigen Tag ist eine wohlbegrĂŒndete Aussage, warum viele Raucher nicht darauf verzichten wollen oder können. Bist du fest entschlossen, deiner Gesundheit einen großen Gefallen zu tun, möchte ich dich hiermit beglĂŒckwĂŒnschen! Das ist der einzig richtige Schritt und dein Körper wird es dir frĂŒher oder spĂ€ter danken. Sei dir trotz der anfĂ€nglichen Euphorie bewusst: Dass die ersten Wochen nach der letzten Zigarette kein Zuckerschlecken sind, ist keine leere Phrase, sondern wissenschaftlich belegt. Nikotinentzug kann eine ganze Reihe von körperlichen sowie auch psychischen Entzugserscheinungen hervorrufen, darunter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, extreme Reizbarkeit oder Gewichtszunahme. Sobald der Körper von einem Moment auf dem anderen nichts mehr von seinem lieb gewonnen Nervengift bekommt, kann das schon ein ziemliches Chaos in ihm auslösen. Nikotinkonsum ist eine Sucht und der Körper schmachtet geradezu nach seiner nĂ€chsten Dosis. Das klingt zwar heftig, aber so ist es leider. Die ersten Entzugserscheinungen können bereits 30 Minuten nach der letzten Zigarette eintreten und je nach AusprĂ€gung des gewohnten Konsums mehrere Monate andauern. Nikotinentzug ist körperlich und psychisch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Um diese schwierige Phase zu so angenehm und symptomfrei wie möglich zu gestalten gibt es eine ganze Menge kleiner und nĂŒtzlicher Hilfsmittel auf dem Markt, die dir dabei helfen können, deinen Nikotinbedarf langsam zu senken, ohne dabei zu rauchen. 

Um Dein Verlangen nach dem Rauchen zu stoppen, findest Du hier UnterstĂŒtzung. 

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Nikotinkaugummi - So hilft er Dir

Das gĂ€ngigste Mittel bei der sogenannten Nikotinersatztherapie ist das Nikotinkaugummi. Schlechter Atem ist ein Problem vieler Raucher, deshalb ist es eigentlich eine lustige Ironie, dass man ausgerechnet zu einem Kaugummi greift, um in den ersten Wochen nach dem Rauchstopp eine einigermaßen angenehme Zeit zu haben. Hier schlĂ€gst du streng gesehen zwei Fliegen mit einer Klappe, denn du bekommst ein frisches MundgefĂŒhl und du fĂŒhrst deinem Körper eine moderate Menge an Nikotin zu. Beim Kauen wird ein gewisser Nikotinspiegel aufgebaut und aufgrund der raschen Nikotin Wirkung verschwindet das Verlangen nach der nĂ€chsten Zigarette. 

Oft wird Leuten hier zum ersten Mal wirklich bewusst, dass Sie nicht sĂŒchtig nach dem eigentlichen Vorgang des Rauchens, sondern nach dem Nikotin in der Zigarette sind. Die Kaugummis gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und StĂ€rken. Die Auswahl der StĂ€rke richtet sich logischerweise nach der Menge und IntensitĂ€t des Tabakkonsums. Wer tĂ€glich ca. 25 Zigaretten geraucht hat, wird mit 4-6 mg gut zurechtkommen. Dem Gelegenheits- oder Genussraucher dĂŒrften in der Regel aber schon 1-2 mg ausreichen. Mit einem Nikotinkaugummi pro Stunde, und maximal 16 StĂŒck am Tag kann man dafĂŒr sorgen, so gut wie kein Verlangen nach einer Zigarette zu haben. 

Um nicht irgendwann sĂŒchtig nach Kaugummis zu sein und dem Nikotin komplett den RĂŒcken kehren zu können, wird dazu geraten die StĂ€rke der Kaugummis bzw. die Menge an sich sukzessiv zu drosseln bis man irgendwann kein BedĂŒrfnis mehr danach hat. Umso kleiner das Verlangen, desto leichter ist der Absprung.  Abschließend kann gesagt werden, dass das Nikotinkaugummi eine tolle UnterstĂŒtzung ist, um der Sucht entgegenzuwirken und sich und seinen Mitmenschen die teils nervenaufreibenden Symptome zu ersparen.

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Nicorette Pflaster - wie sie Dir helfen!

Eine andere gute Möglichkeit, dem Verlangen nach einer Zigarette zu trotzen, sind Nicorette Pflaster. Anders als beim Nikotinkaugummi, wo wĂ€hrend des Kauens Nikotin freigesetzt wird, gibt das Nicorette Pflaster konstant und ĂŒber den ganzen Tag verteilt Nikotin ab. Auch hier gibt es fĂŒr jeden (ex-) Raucher die passende StĂ€rke. Die WirkstĂ€rke sollte ebenfalls nach und nach heruntergeschraubt werden. Die Anwendung von Nicorette Pflaster ist denkbar einfach. Das Pflaster auf eine unbehaarte, trockene Körperstelle kleben, fertig. Oft wird hier der Oberarm als Klebestelle empfohlen. 

Am nĂ€chsten Tag sollte man die Stelle wechseln. Sollte Bedarf bestehen, können sogar mehrere Pflaster auf einmal angewendet werden. In enger Abstimmung mit ihrem Arzt oder Apotheker kann auch hier die fĂŒr dich passende StĂ€rke problemlos festgelegt werden. Vor dem Schlafengehen sollte das Nicorette Pflaster entfernt, und erst am nĂ€chsten Morgen ein neues auf die entsprechende Stelle geklebt werden. Die Nikotin Wirkung wird ĂŒber die Haut freigesetzt. Der große Vorteil beim Nicorette Pflaster ist, dass du den gesamten Tag ĂŒber mit Nikotin versorgt wirst und somit bei ordnungsgemĂ€ĂŸer Anwendung kaum Verlangen nach einer Zigarette entstehen wird. Du siehst also, dass auch das Nicorette Pflaster ein sehr hilfreiches Mittel sein kann, um dir die erste Zeit des Nikotinentzugs so angenehm wie möglich zu gestalten. 

Wichtig ist allerdings auch hier, dass man wie schon beim Nikotinkaugummi frĂŒhzeitig den Absprung schafft, um nicht in eine neue Art der Nikotinsucht zu geraten. Solltest du also gewillt sein, irgendwann gĂ€nzlich nikotinfrei durchs Leben zu kommen, beherzige die dir empfohlene WirkstĂ€rke und Dauer der Anwendung beider Nikotinersatzprodukte. Sobald du das GefĂŒhl hast bereit fĂŒr den ersten Tag ohne Nikotin zu sein, verzichte darauf und sieh, wie es fĂŒr dich funktioniert. Hast du diesen Übergang einmal geschafft, steht einer rauchfreien Zukunft nichts mehr im Wege.

Was bewirkt Nikotin im Körper?

Nikotin wirkt im zentralen Nervensystem. Beim Zug an der Zigarette erreichen 25-30 % des Wirkstoffs aus dem Rauch der Zigarette innerhalb wenigen Sekunden das Gehirn und binden an den sogenannten Acetylcholin-Rezeptoren. Dabei wird die typische Nikotin Wirkung wie Entspannung, besseres Aufmerksamkeitsvermögen oder einfach ein generelles Wohlbefinden freigesetzt. Die Dopaminproduktion wird stark angeregt und man ist beispielsweise empfĂ€nglicher fĂŒr ausgedehnte Konversationen. 

Ebenfalls steigt die körperliche LeistungsfĂ€higkeit, MĂŒdigkeit wird unterdrĂŒckt und man fĂŒhlt sich wie aufgeputscht. Nach lĂ€ngerer Zeit ohne Zigarette setzen die typischen Entzugserscheinungen ein und man hat das GefĂŒhl schnell wieder eine Zigarette rauchen zu mĂŒssen. Die Nikotin Wirkung begĂŒnstigt das vermehrte AusschĂŒtten von Adrenalin, das Steigen Pulses und Blutdrucks und aufgrund der damit einhergehenden Steigung des Ruhenergieverbrauchs wird der Appetit verringert. Aus diesem Grund kommt es vor, dass Menschen, die radikal und von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufhören etwas an Körpergewicht zunehmen. Der Stoffwechsel wird angeregt, doch nicht im positiven Sinne. Wer Nikotin zu sich nimmt, muss damit rechnen, dass die FettsĂ€uren- und Cholesterinspiegel im Blut steigen und dies zu einer Verkalkung der GefĂ€ĂŸe fĂŒhren kann. Durchblutungsstörungen, welche das Herzinfarktrisiko deutlich steigern, sind oft die Folge dessen. 

Neben Übergewicht ist Rauchen der hĂ€ufigste Auslöser fĂŒr Herz- Kreislauferkrankungen. Frauen, die regelmĂ€ĂŸig die Antibabypille einnehmen, sind von den negativen Auswirkungen des Nervengifts Nikotin besonders betroffen, denn diese begĂŒnstigt die Bildung von Blutgerinnsel in den Hirn- und HerzkranzgefĂ€ĂŸen zusĂ€tzlich. Wissenschaftlich bewiesen ist ebenfalls, dass auch die Sinneswahrnehmung durch das Nikotin beeinflusst wird. So werden Geschmacks- und Geruchssinn in Mitleidenschaft gezogen. Sei dir also bewusst, dass dein mit großer MĂŒhe gekochtes Abendessen ohne Zigarette noch viel besser schmecken könnte. Du siehst, die Nikotin Wirkung ist nicht harmlos wie viele denken und kann neben den tĂŒckischen, angenehmen Effekten, welche nur von kurzer Dauer sind, deinem Körper erheblichen Schaden zufĂŒgen.

Wusstest du schon?

Rein statistisch betrachtet, ist die Todesursache eines jedes siebten Rauchers auf den Konsum von Tabak zurĂŒckzufĂŒhren. Obwohl Rauchen das grĂ¶ĂŸte vermeidbare Gesundheitsrisiko ist, sterben jedes Jahr rund 120.000 Menschen an dessen Folgen. 

Von jÀhrlich rund 850.000 Toten nur in Deutschland sind also unglaubliche 14 % der Tode dem Rauchen geschuldet. Weltweit ist der Wert sogar noch etwas höher. Diese statistischen Daten zeigen einmal mehr, welch negativen Einfluss das Rauchen auf deine Gesundheit haben kann.

Nikotinvergiftung

Unmittelbar gefĂ€hrlich wird es beim Thema Nikotinvergiftung. Übertreibt man es mit dem Tabak- oder E-Zigarettenkonsum maßlos, besteht die reelle Gefahr, eine Nikotinvergiftung zu erleiden. Aber nicht nur emsige Dampfer oder Raucher sind gefĂ€hrdet, auch Kinder, die beim Herumspielen Liquid finden und es trinken oder Zigaretten bzw. losen Tabak verschlucken sind betroffen. Selbst durch Nikotinersatzprodukten wie Nikotinkaugummi oder Nikotinpflaster kann es zu einer Nikotinvergiftung kommen. 

Nikotin wird sehr schnell vom Körper abgebaut und um derartige Komplikationen auszulösen, bedarf es schon einer betrĂ€chtlichen Menge in kĂŒrzester Zeit. Entsprechend selten kommt eine Vergiftung durch Nikotin vor. Bei der Nikotinvergiftung wird dem Körper so viel Nikotin zugefĂŒhrt, dass er nicht mehr in der Lage ist, es zu verarbeiten. Man spricht hier von einer toxischen Reaktion durch die Nikotin Wirkung. Eine zu hohe Dosis verursacht unter anderem Übelkeit, Schwindel, Atemnot, Muskelzucken, SchĂŒttelfrost mit kaltem Schweiß und kann in extremen FĂ€llen sogar zur Bewusstlosigkeit fĂŒhren. Auch langfristig kann eine solche Vergiftung ihre Spuren hinterlassen. So kommt es hĂ€ufig zu chronischen Herz- Kreislaufproblemen, OrganschĂ€den oder Magen- DarmentzĂŒndungen. Gesammelte Daten zeigen, dass sich Patienten mit einer Nikotinvergiftung in der Regel schnell wieder erholen. 

Sollten die Symptome allerdings sehr ausgeprĂ€gt sein, sollte man die betroffene Person bestmöglich versorgen und einen Notarzt rufen. Auch wenn es nur vereinzelt zu einer Nikotinvergiftung kommt, ist mit derartigen ZustĂ€nden nicht zu spaßen. SpĂ€testens wenn das Herz und das Gehirn betroffen sind, ist höchste Vorsicht geboten. Hier gilt, intensiv beobachten und dann entscheiden, wie der nĂ€chste Schritt aussehen soll. Solltest du so etwas einmal mitbekommen, ruf im Zweifel immer einen Krankenwagen.

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Rauchen aufhören tipps

Was macht Rauchen mit mir?  

Rauchen fördert die GefĂ€ĂŸverkalkung und schĂ€digt die GefĂ€ĂŸe. Die Durchblutung der Organe verschlechtert sich und der Sauerstoffgehalt des Blutes nimmt ab. Der permanente Nikotinkonsum ist mit einem hohen Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. 

Was bringt Rauchen reduzieren?

Eine Verringerung des Zigarettenkonsums kann schon gesundheitliche Vorteile bringen. Bereits die Reduzierung um die HĂ€lfte, verringert das Risiko fĂŒr Lungenkrebs, jedoch nicht fĂŒr eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD).

Wie viele Menschen sterben tÀglich wegen rauchen?

An den Folgen des Rauchens sterben jĂ€hrlich Acht Million Menschen, davon ĂŒber eine Million an den Folgen von Passivrauchen!

Wie funktioniert Nikotinkaugummi?

Um das gesamte Nikotin aus der Kaumasse zu lösen, muss der Nikotinkaugummi etwa 30 Minuten lang gekaut werden. Es sollte vor allem langsam und mit Pausen gekaut werden, damit das Nikotin ĂŒber die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen werden kann.

Wie viele Nikotinkaugummis pro Tag?

Um das gesamte Nikotin aus der Kaumasse zu lösen, muss der Nikotinkaugummi etwa 30 Minuten lang gekaut werden. Es sollte vor allem langsam und mit Pausen gekaut werden, damit das Nikotin ĂŒber die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen werden kann.


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